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Harburg
ist eine der wenigen Städte, die durch Einwirkungen
von außen und durch radikale Einschnitte in das
Stadtbild - vor allem innerhalb der letzten 50 Jahre
- von innen so total verändert wurden, dass
die Gefahr einer völligen Ablösung von der
Vergangenheit besteht. Identifikationsverlust wäre
die Folge.
Die
jüngst gelungene Rettung des Rathausplatz-Ensembles
(mit der Erhaltung der alten Postfassade)
ist dagegen ein gelungenes identitätstiftendes
Projekt.

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wobei die Platzierung des Weihnachtsmarktes, gerade dort,
ein nicht zu unterschätzender Aspekt sein dürfte.
Der
channel-tower - Symbol für die Aufbruchstimmung in
Richtung stadthistorische Keimzelle - setzt als modernes
Monumentalbauwerk ein unübersehbares Zeichen am Rande
des Harburger Binnenhafens.

stadthistorische
Keimzelle:
das Harburger Schloss
auf der Schlossinsel im Binnhafen
In den letzten Jahren wurden die
- durch verheerende Bombentreffer während des 2.
Weltkrieges entstandenen - Baulücken weitgehend
geschlossen. Ein homogenes neues Stadtbild entsteht.
Neue Bauten setzen Standort-Signalmarken, mit zukünftig
identitätsfördernder Attitüde.
Der
Prozess der neueren Stadtentwicklung wird voraussichtlich
mit der Bebauung des ehemaligen Balatrosgeländes,
dem Umbau des Sand, der völligen Erschließung
des Binnenhafenbereiches (Schlossinsel) und der Integration
der freiwerdenden Industrieflächen der ehemaligen
Phoenix AG in das Renovierungsprojekt Phoenix-Viertel
abgeschlossen sein.
In
der näheren Zukunft wird Harburg tatsächlich
eine Stadt in der Hansestadt sein, neugeboren - wie ein
Phoenix aus der Asche der Vergangenheit.
Eine
spannende Entwicklung, bei der wir live dabei sein können. Jens
Ullheimer

Porträt des Senators Helms
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Fritz Flebbe 1926 -
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