Kulturstiftung
Phoenix Art | Sammlung Falckenberg
Wilstorfer Str. 71 in 21073 Hamburg-Harburg Eingang zu den Ausstellungen: (
Entrance )
Phoenix-Hallen, Wilstorfer Str. 71, Tor
2
Kostenpflichtige ( fee required )
öffentliche Führungen: ( public guidance:
)
nach VorAnmeldung ( after notification only )
am Wochenende ( at the weekend )
# Führungen / Besuch nur
nach Voranmeldung. Voranmeldung |
mehr Informationen # Guidance / Visit after
notification only. Notification |
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TERMINE
DAUER_AUSSTELLUNG PERMANENT
EXHIBITION
Das Schaulager - The Show
Depot
Kelley, Prince, Baldessari, Kippenberger, Büttner, Melgaard
etc.
SONDER_AUSSTELLUNGEN SPECIAL
EXHIBITIONS
ena-swansea-shadow-and-reflection
ENA SWANSEA und ROBERT LUCANDER – Psycho
Sammlung
Falckenberg
| Harburg | Phoenix - Hallen
| FR 16 DEZ 11 | Eröffnung ca. 19 – 23 Uhr
| Ausstellung bis 25. MÄRZ 2012
Die Deichtorhallen Hamburg zeigen bis zum 25. MÄRZ 2012 in der Sammlung Falckenberg (Phoenix-Hallen, Hamburg-Harburg) die Ausstellung PSYCHO. Hier werden die unheimlichen, poetisch-surrealistisch anmutenden Bilder der amerikanischen Künstlerin Ena Swansea (*1965) und die subversiv-hintergründigen Arbeiten des finnischen Künstlers Robert Lucander vorgestellt.
Über die Bilder Ena Swanseas (* 1965) sagt ihr Kollege Luc Tuymans, sie erschienen, als wären sie einer Zersetzung durch Zeit erlegen. Die Arbeiten sind im weitesten Sinne Gesellschaftsbilder, angefangen bei der Stadt mit der Kommerzialisierung all ihrer Bereiche, den Plätzen, die von Werbung bestimmt und zu groß angelegten Paraden genutzt werden, bis hin zu Begegnungen zwischen Menschen, die keine Beziehungen miteinander eingehen.
Der Wahl-Berliner Robert Lucander (* 1962), der im skandinavischen Raum so etwas wie ein Superstar ist, steht seit Jahren für eine Form der akkuraten und präzisen, vielfach sehr bunten Malerei. Sein Hauptinteresse gilt Porträt- und Menschendarstellungen, allerdings nie im traditionellen Sinn. Weder geht es ihm inhaltlich um das Erfassen des Wesens der abgebildeten Person, noch geht es ihm formal um den klassisch malerischen Prozess der Realitätsabbildung.
Dr. Harald Falckenberg
Private collector, founder of Kulturstiftung Phoenix Art
Harald Falckenberg, born in 1943, is one of Germany's
most important private collectors. His collection, gathered over a
period of 12 years and containing around 1,600 works, covers the last
forty years and includes seminal works by Vito Acconci, Günter
Brus, Dieter Roth, Mike Kelley, Paul McCarthy, Richard Prince, Martin
Kippenberger, Albert Oehlen, Raimond Pettibon, Franz Ackermann, Jonathan
Meese,
John Bock and others.
Falckenberg is President of the
Kunstverein of Hamburg. He studied law at Freibourg,
Berlin and Hamburg where he obtained his Doctorate
Degree with a dissertation on ‘Comparative International
Law‘. Since 1979, he works as General Manager of an
oil company. He is also Honorary Judge at the Constitutional
Court of Hamburg.
Kulturstiftung Phoenix Art – Phoenix Art Foundation
A Forum for Contemporary Art
Phoenix Art, open to the public since September
2001, was created by entrepreneur and art collector Harald Falckenberg
and Phoenix AG, to put works of contemporary art from private collection
on display for the public. It is not intended to be a static museum,
but rather a forum for encounters, events and workshops.
The exhibition centre, housed
in a vacant factory space in the centre of Hamburg-Harburg,
has become an internationally recognized forum for
contemporary art. From the building, approximately
6000 square meters are devoted to exhibits featuring
international art collections and single shows of exemplary
outsiders including Öyvind Fahlström, Arthur
Köpcke, Hanne Darboven, Otto Mühl and Peter
Weibel etc.
Works from the collections of
F.C. Gundlach, Klaus Lafrenz and Ingvild Götz
have been shown. The exhibitions are designed by independent
curators, as for instance Zdenek Felix, former director
of Hamburg’s Deichtorhallen.
Schaulager - ShowDepot
Another area is used to house
the collection of Harald Falckenberg, the backbone
of the foundation. The collection has been put together
on the basis of a committed social debate and an interest
in the role of art in modern society. The works are
presented in two areas, one of them accessible to the
visitors who may pull out the installed sliding walls
with the art works.
The transformation of the historic
Phoenix plants – which could no longer be used for
industrial activities – provides an impressive demonstration
of what can be done with such buildings, and reflects
the company’s conviction that dealing with art will
encourage creative thinking on the part of employees.
Permanent exhibition of
the Falckenberg Collectionof
Art
The Show Depot
Works of
e.g.: Kelley, R. Prince, Baldessari, Kippenberger, Büttner ... Please note!
The show depot includes works that may be disturbing to sensitive persons.
Jonathan Meese versteht sich als untrennbaren
Teil seines Kunstwerks "Vaterraum
DADDY", das von Harald Falckenberg
beauftragt wurde und 2008 seinen festen
Platz im Rahmen der Sammlung Falckenberg
/ Phoenix-Hallen in Hamburg-Harburg gefunden
hat.
VIDEO-Statements
von Harald Falckenberg und Jonathan Meese.
|mehr
Jonathan
Meese VIDEO Monolog über
Liebe - Respekt - Kunst
- Freiheit -
Unterdrückersysteme abschaffen
"Mama Johnny" Hamburg-Deichtorhallen 2006
Artist: Jonathan
Meese
Video: Jens
Ullheimer | netSamurai Hamburg
Daniel
Richter VIDEO Rundgang durch die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle - Impressionen von der Eröffnung.
Daniel Richter - Retrospektive
Hamburger Kunsthalle 2007
Artist: Daniel Richter
Video: Jens
Ullheimer | netSamurai Hamburg
BUCH _ TIPP
Aus
dem Maschinenraum der Kunst | Juni 2007 Harald Falckenberg
| Aufzeichnungen eines Sammlers
| gebunden | 200 Seiten Fotografie auf dem Titel | Photo at the cover Jens
Ullheimer netSamurai
Hamburg
Sculpture | Jonathan Meese enlarge
sculpture-photo
In "Aus dem Maschinenraum der Kunst" stellt sich ein Sammler vor, der mit seinen Aufzeichnungen zur Gegenwartskunst und zum gegenwärtigen Kunstbetrieb zeigt, dass er einer der wenigen Sammler ist, die ihre Tätigkeit theoretisch zu legitimieren vermögen.
Dabei geht es ihm um eine Sichtweise, die nicht das Kunstwerk, die kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Zusammenhänge, sondern den Künstler und die gesellschaftlichen Bezüge in den Mittelpunkt stellt. Bei den in diesem Band versammelten Texten handelt es sich einerseits um Portraitskizzen (Hanne Darboven, Werner Büttner, Robert Lucander, Jonathan Meese, Klaus Staeck), andererseits um Beiträge zum "Betriebssystem Kunst" und kunstkritische Kommentare.
Bildauswahl, Photos,
Video / Text-, Linkzusammenstellung,
Jens Ullheimer netSamurai Hamburg
"Wirkliche
Kunst hat die Eigenschaft,
uns zu verunsichern." (
Susan Sontag )
KUNST
_ TERMINE | NEWS | HAMBURG
Peter
Gente ( Verlagsmitbegründer )
40
Jahre MERVE-Verlag Der berühmte MERVE-Verlag, Pionier
auf dem Gebiet der Kunsttheorie des französischen Poststrukturalismus
um Michel Foucault und Jacques Derrida, feierte am 12. Februar
2010 sein 40-jähriges Jubiläum. Der MERVE-Verlag
wird von Harald Falckenberg unterstützt.
Kurzdokumentation einer Schau
der südhamburger Künstlergruppe ARTPLACEMENT
SAMMLUNG FALCKENBERG
Auf fünf Etagen und mehr als 6000 Quadratmetern
für Sammlung und Ausstellungen geben offene
Kunsträume der über
1000 Werke umfassenden Sammlung Falckenberg einen angemessenen
Platz, konzipiert als permanente Ausstellung.
HARALD FALCKENBERG
Harald Falckenberg, geboren 1943, promovierter
Jurist und Unternehmer.
""Der bekannte Hamburger Sammler
konzentriert sich auf unangepasste Kunst, "die vom unbedingten
und unstrategischen Geist zivilen Ungehorsams beseelt ist."" (TAZ
5.03)
""Malerei muss „subversiv, grotesk,
spielerisch und dennoch politisch-gesellschaftlich unterwandernd
und poetisch“ sein, sagt Falckenberg. Das bedeutet auch Provokation.
Falckenberg sammelt nicht nur, er durchdringt
die Kunst und seine Sammelleidenschaft auch intellektuell.
In seinem Essayband
„Ziviler Ungehorsam“ unterscheidet er
zwei Typen von Sammlern: erstens den „Sammler-Sammler“, für
den der Prozess des Sammelns selbst maßgebend ist,
der die Auseinandersetzung mit der Kunst und mit Galeristen
sucht, der in der Szene verwurzelt ist, der sich für
junge Künstler entscheidet, der Risiken – inklusive
Fehleinkäufe – eingeht, der zu Geld ein entspanntes
Verhältnis hat und der sich des zeitlich begrenzten
Charakters seiner Sammlung bewusst ist.
Damit scheint sich Falckenberg auch selbst
zu charakterisieren."
Er ist Geschäftsführer
von Elaflex und zugleich einer der wichtigsten Sammler
zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Die Begeisterung
anderer Kunstsammler über "Jagdtrophäen" kann
er trotzdem nicht teilen. Interview: Holger Liebs
SZ: Welches Kunstwerk haben Sie zuletzt
erworben, und wie viel hat es gekostet? Harald Falckenberg: Zuletzt habe
ich eine Foto-Serie des britischen Konzeptkünstlers
Victor Burgin gekauft, in der es um den Alltag in
Großbritannien geht. Sie hat 50.000 Euro gekostet.
Ich möchte meine Sammlung multimedial anlegen, mich
nicht nur auf ein künstlerisches Medium konzentrieren.
Dennoch liegt der Schwerpunkt meiner Sammlung auf
großen Installationen. Vor Burgins Serie habe ich
zum Beispiel eine Guantanamo-Zelle von Gregor Schneider
gekauft. Die Arbeit kostete 100.000 Euro. Diese Zellen
werden handelsüblich in den USA hergestellt und dort
in Gefängnissen eingesetzt. Das sind äußerst sparsame
Räume, am Rande des Entzugs sinnlicher Wahrnehmung.
SZ: Warum sammeln Sie Kunst? Falckenberg: Kunst ist all das, was der
Alltag nicht ist.Ich habe gelernt zu funktionieren, geschäftlich
wie privat. Niemand möchte zu einem unroutinierten Zahnarzt
oder zu einem unroutinierten Rechtsanwalt gehen. Als Verbraucher
erwartet man einwandfreie Produkte. Die Kunst bietet ein
ausgezeichnetes Gegengewicht zu Routinen aller Art. Mein
öffentliches Engagement für Kunst und Künstler ermöglicht
es mir, einen von mir selbst unabhängigen Beitrag zum besseren
Verständnis unserer Gesellschaft zu leisten.
SZ: Welche Kunst genau? Falckenberg: Meine Sammlung hat drei Schwerpunkte:
Erstens amerikanische Künstler um Richard Prince, John
Baldessari, Paul McCarthy und Mike Kelley. Zweitens die
Deutschen Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Werner Büttner,
Georg Herold. Und drittens, eher verspielt und poetisch,
Dieter Roth und Öyvind Fahlström. Dann die nächste Generation
um Jason Rhoades, Jonathan Meese und John Bock, die auf
Werken dieser Künstler aufbaut, und auch Vorläufer, etwa
Vito Acconci, Richard Artschwager, die Wiener Aktionisten
und den Situationisten Guy Debord. Vor kurzem habe ich
eine größere Arbeit von Kelley gekauft.