KUNSTVEREIN

HARBURGER BAHNHOF | HAMBURGER SÜDEN | ARCHIV


IMPRESSUM
KONTAKT
PRESSE
 
 
mehr infos
 

Wir Sind Wieder Wer

 

15. April - 06. Mai 2007

Der Kunstverein Harburger Bahnhof arbeitet seit Januar 2007 mit einem neuen kuratorischen Team unter der Leitung von Tim Voss.
Am 27. Januar wurde unter dem Titel
Reihe: Ordnung sagt Arbeit
die erste Ausstellung eröffnet.

Kontakt:
Kunstverein Harburger Bahnhof e.V.
Tim Voss (künstlerische Leitung)
Tel. 040-76 75 38 96
mobil: 0179 790 7164
Hannoversche Str. 85
21079 Hamburg

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag 14-18 Uhr

Eintritt: 2,--

 

 

 

Die in der Ausstellung vertretende Hamburger Künstlerin Ulla von Brandenburg erhält 2007 den mit 15 000 Euro dotierten Bremer "Kunstpreis der Böttcherstraße". Die gebürtige Karlsruherin (geb. 1974) arbeitet mit Film, Malerei, Zeichnung und Installation.


_______Ulla von Brandenburg

 

 

 

Veranstaltungshinweis:

Sonnabend, 28. April, 20.30 Uhr
Magnetic Ladyland
| Videokunst und Weiblichkeit

Arbeiten aus der Sammlung des Neuen Berliner Kunstvereins, präsentiert von Katja Albers
mit Werken von Marina Abramovic, Dara Birnbaum, Eléonore de Montesquiou, Pipilotti Rist, Ulrike Rosenbach und Corinna Schnitt

Neuer Berliner Kunstverein

 

 

 

 

Teile der Ausstellung in Fotos

bild anklicken und fotostrecke ansehen
Klick Bild für FOTOSTRECKE

 

 

 

WIR SIND WIEDER WER

GruppenAusstellung auf Einladung und in einer Architektur von
Tatjana Sarah Greiner


Ulla von Brandenburg | Nina Braun | Michael Conrads | Carola Deye |
Tatiana Echeverri Fernandez | Julia Horstmann | Stefan Panhans |
Mirka Raito | Ingrid Scherr | Linn Schröder | Kerstin Stoll | Mette Thiessen |
Mark Wehrmann | Anke Wenzel | Janina Wick | Kathrin Wolf

Für diese Ausstellung kommen auf Einladung der Hamburger Künstlerin Tatjana Sarah Greiner 15 Künstler und Künstlerinnen aus Hamburg, Berlin, London und Paris zusammen.

„Wir sind wieder wer“ ist der Titel. Es bleibt unklar, wer jetzt hier im Harburger Kunstverein – und was man hier jetzt „wieder ist“ und vorher nicht „war“. Der Blick einer entschiedenen Künstlergeneration richtet sich in dieser Aussage nach vorne und beschwört mit ironischem Optimismus die gemeinsame Stärke. Im Bezug auf diesen Kontext assoziiert sich dieser Ausspruch auch auf einen momentanen „Kunstmarkt-Hype“ von weltweiten Messen, über „ArtistPensionTrust“ bis „Monopol“, im Zuge dessen die Kunst gerne zu Ungunsten ihrer Inhalte auf eine Ware und als ein Spekulationsobjekt reduziert zu werden droht.

 

klick auf foto startet video Kuratorin Tatjana Sarah Greiner
führt durch Teile der Ausstellung | Klick auf Foto startet Video (wmv)
 

 

In der von Tatjana Sarah Greiner entwickelten Ausstellungsarchitektur dreht sich alles um die veräußerbaren Werke. Malerei, Skulpturen, Collagen und Fotografie in unterschiedlichen Formaten werden in einem Labyrinth aus Messestellwänden gehängt sein. Diese Stellwände finden normalerweise immer dort ihre Anwendung, wo nicht ausreichend Wandfläche vorhanden ist und es darauf ankommt, temporär einen Raum zu bilden. Gemeinhin gilt die Ausstellungssituation an Stellwänden für den oder die Künstlerin als die „allerunterste Kategorie ignoranter und demütigender Kunstinstrumentalisierung“, negiert sie doch jede Genauigkeit für einen Betrachtungskontext des unter diesem Vorsatz entwickelten Werkes und kann damit zu Recht als Respektlosigkeit verstanden werden.

Die Messewände sind in dieser Ausstellung jedoch weit mehr als nur mobile Wandfläche. Sie werden den Raum des Kunstvereins in eine Art Labyrinth verwandeln und sich selbst - man denke an Caspar David Friedrichs „Eismeer“ - zu einer Installation in die Höhe stapeln. Sie werden somit zu einer Übertreibung, einer Verausgabung der eigentlich auf Bescheidenheit und Funktionalität zielenden Materialität des Mediums.

„Wir sind wieder wer“ zielt in ihrer Besetzung dabei weder auf eine Repräsentanz für eine potentielle Verwertbarkeit eines Kunstmarktes, noch auf eine formelle Verbindlichkeit der teilnehmenden Künstlerinnen untereinander. Tatsächlich teilen die Künstlerinnen nicht mehr, als den sozialen Hintergrund einer Freundschaft zu der einladenden Tatjana Sarah Greiner – ein mehr oder weniger „sich nahe stehen“, was durchaus auch mal in der künstlerischen Formsprache untereinander seinen Ausdruck finden kann.

„Wir sind wieder wer“ als Aussage und als Architektur ist ausdrücklich und vor allem eine ironische Aneignung der Bedingungen des Kunstbetriebs. In dieser Ausstellung stellen sich im Einzelnen 15 interessante künstlerische Positionen und im Ganzen ein Bild für einen Protest jeder Ignoranz dem künstlerischen Werk und seinen Autoren gegenüber, mit dem Wunsch das Soziale – die gemeinsame Verbindung als eigentliche Stärke zu behaupten.

Pressemitteilung April 2007

german art press reviews


KUNSTVEREIN

HARBURGER BAHNHOF

 

 
IMPRESSUM
KONTAKT
PRESSE

 

© copyright + creation :: Internet Services | AUSSTELLUNGS-ARCHIV | DEMO auf Basis von Daten des Kunstvereins Harburger Bahnhof

zum Kunstverein Harburger Bahnhof